Der FriedensWinkel

PeaceCorner

...in der Alten Schmiede....Ort der Stille, des Rückzugs und der Bewusstwerdung...eine Oase an der Ostsee...


 ***Aus aktuellem Anlass finden derzeit keine Angebote im Haus statt.
Wir teilen aber weiterhin auf dieser Seite Informationen,
die unserem Empfinden nach zur Bewusstwerdung der Menschheit beitragen. ***


Freiheit  - Text von Claudia Shkatov


"Ihr Lieben, es ist noch früh am Morgen. Ich sitze auf meinem Bett und weine. Draußen in unserem Garten und vor dem Haus ist es ungewohnt still. Als würde alle Welt schweigen, damit ich mich selbst besser hören kann. Meine Tränen sagen erleichtert, dass ich mich nicht mehr überfordern oder verstellen brauche. Sie sagen, dass ich nicht für das Erleben eines anderen Menschen noch für sein Glück oder Unglück verantwortlich bin, noch irgendjemand für meines.

 

Das, was mich durch die letzte Nacht gebracht hat, war mein Lieblingssatz in allen Lebenslagen:
„Ich richte mich aus auf das Geschenk.“

Denn meine Erfahrung ist, dass das Geschenk zeitgleich mit jeder Herausforderung IMMER da ist. So konnten sich meine Gedankenpferde, Emotionssümpfe und mein angespannter Körper immer wieder in den Schlaf zurücklehnen. Und jetzt bin ich wirklich ausgeruht und kann auf gestern, diese Nacht und auf mich selbst mit Ruhe blicken. Und es kehrt immer mehr Klarheit ein. Gestern hatte ich darauf kaum Zugriff mehr, als eine sehr nahe Freundin mir sagte, „Wenn Du meine Freundin bist, dann lässt Du Dich impfen.“ Anschließend rief noch einer meiner Väter an, um mir zu sagen, dass er Angst um mich hätte, wenn ich ohne Impfung sei, und dass er als mein Vater das Recht und die Pflicht hätte, mir zu sagen, was für mich jetzt das Richtige sei.

 

Ich weiß, dass Angst nie die Lösung ist. Und doch ist sie oft ein Wegweiser zurück in meine Ruhe und Klarheit. Und ich hab‘ sie gespürt gestern. Die Angst vor Überforderung. Die Angst, mich nicht verständlich machen zu können. Die Angst vor Schuld und davor, am Pranger zu stehen. Die Angst, etwas falsch zu machen. Die Angst, verantwortlich zu sein für das Leid oder Unglück eines anderen. Die Angst allein zu sein. Die Angst verurteilt und verbrannt zu werden. Und die Angst, mich selbst zu verlassen.

 

Wie gehe ich jetzt damit weiter? In mir ist eine Frage. Und eigentlich ist sie gleichzeitig schon die Antwort. Ich frage mich, wo wir denn alle sind mit unserem Wissen, unserer Erfahrung, unserem jahre- oder jahrzehntelangen spirituellen, d.h. inneren Lernweg, wenn es um das Thema Impfen geht. Oder um jedes andere Thema, das kontrovers besprochen wird und zu Spaltungen bis in Familien und Ehen hinein führt, wie zuletzt vielleicht in meiner Welt die Ukrainekrise.

 

Wenn Du das hier liest, dann gehörst Du mit großer Wahrscheinlichkeit zu den Menschen, die um das Gesetz der Anziehung wissen und denen bewusst ist, dass nichts in Dein Leben kommen kann, zu dem es in Dir keine Resonanz gibt. Du weißt, dass Deine Gedanken Deine Realität erschaffen. Du hast erfahren, dass alles, was Du bekämpfst, Bestand hat. Und Dir ist klar, dass das für jeden Menschen und jede Situation gilt.

 

Und wenn Du denkst, dass Du das doch den ‚normalen Menschen‘ in Deinem Umfeld nicht erklären kannst, dann frage ich mich, wo all die großen Neurowissenschaftler, Zellbiologen, Quantenphysiker und Weisheitslehrer unserer Zeit gerade sind, die das alles sehr wohl erklären und sogar nachweisen können. Und ich wünsche mir, dass sie in den Nachrichtensendungen rund um den Globus zur Hauptsendezeit sprechen und mit dem, was ihnen schon lange an Informationen zur Verfügung steht, überall an die Öffentlichkeit gehen.

 

Es wird Zeit, dass ich und wir alle, die um diese Zusammenhänge wissen und danach leben, damit nicht mehr umgehen als würden wir dafür verbrannt werden, wenn wir es offenlegen. Die Informationen und Erfahrungen, die wir alle gesammelt haben, sind essentiell und werden in allen Bereichen unseres Lebens gebraucht.

 

Es ist wichtig, dass wir sie aus den Ecken und Hinterhöfen unserer Gesellschaft hervorholen und uns damit zeigen. Dafür braucht es eine Menge innere Klarheit und Freiheit. Und um nichts weniger als unser aller Freiheit geht es gerade. Impfung ja oder nein ist gar nicht das eigentliche Thema. Stattdessen bieten Covid und die Impffrage uns die großartige Gelegenheit herauszufinden, was denn eigentlich unter unseren alten Ängsten und dem uralten Muster, andere zu verurteilen, uns zu spalten und zu trennen, mundtot zu machen, andere zu opfern, zu beschuldigen, auszugrenzen, liegt. Dem Muster der Anprangernden. Der Angeprangerten. Der ‚Richtigen‘. Der ‚Falschen‘. Der ‚Normalen‘. Der ‚Nicht-Normalen‘.

 

Existiert eine Freiheit von diesem Muster?

 

Und wie sähe der für uns alle perfekte Zustand dieser Freiheit aus?

 

Nur mal angenommen, es gäbe ihn ….

 

Wer von Euch traut sich, in diese Richtung zu blicken?

 

Welche Lösungen wären plötzlich da?

 

Welche Antworten lägen auf dem Tisch?

 

Welche Klarheit stünde uns zur Verfügung?

 

Welche Sicherheit würden wir in uns und mit einander spüren?

 

Welche Nachhaltigkeit läge in all dem?

 

Welche Wertschätzung unserer Unterschiede würden wir erleben?

 

Welche Gemeinschaft hätten wir erschaffen?

 

Welche Ressourcen und welche Kraft brächten wir alle einzeln und gemeinsam auf die Spur?

 

Weltweit!

 

Last but not least hier eine Lese-Empfehlung von mir … Erschien heute morgen in meiner Inbox und mir wie eine kleine erste Antwort des Universums auf meinen Wunsch. Charles Eisenstein versteht es wie keiner, zum Herzen einer Sache vorzudringen und sein Licht darauf zu halten. Und er kommt wie immer ohne Polarisierung aus. Mir haben seine Worte viel Klarheit gegeben."

 

Gefunden bei den Newslichtern. Mehr zu Claudia Shkatov und ihrer Arbeit HIER.

 


Wenn die Zeit reif ist - Gedicht von Sabrina Gundert


Wenn die Zeit reif ist,
werden die alten Zellen sterben.

 

Wenn die Zeit reif ist,
wird das Unerhörliche immer lauter werden.

 

Wenn die Zeit reif ist,
werde ich wissen, was zu tun ist.
Werde ich einen Fuß vor den anderen auf die Erde setzen
und für das gehen, 
von dem ich im Herzen spüre,
dass es jetzt an der Zeit ist.

 

Zeit, um in die Welt gebracht zu werden.
Zeit, um verbunden mit mir ganz Ja zu diesem Nächsten, Neuen zu sagen.

 

Zeit, um in meiner Größe, meine Schönheit, Strahlkraft und meinem Stolz,
ganz hier auf der Erde anzukommen.

 

In meiner Unperfektheit,
in meiner Gänze, 
in allem, was zu mir gehört.

 

Dann wird etwas heil in mir, kommt etwas zur Ruhe,
das lange offen war.

 

Dann spüre ich wieder, wofür ich hier bin und wozu
ich meine heilige Zeit auf dieser Erde einsetzen will.

 

Ich bin.

 

Gefunden bei den Newslichtern. Mehr zu Sabrina Gundert und ihrer Arbeit HIER.

 


Vom Ich zum Wir - aktuelles Interview mit Bruder David Steindl Rast


Bei dem Pfingst-Online-Kongress gab es ein sehr schönes Interview mit Bruder David Steindl Rast, der

in seiner unnachahmlichen Art erörtert, wie wir vom Ich zum  Wir kommen, wie Einzigartigkeit die Voraus-setzung zum Wir ist und wie wichtig bedingungslose Liebe in der Begleitung von Kindern und auch Erwachsenen ist. Der Heilungsweg geht durch die Stille: "Unsere Welt [ist] immer noch mittendurch gespalten ... Worte, die nicht aus der Stille kommen, können uns nur noch weiter trennen. Es wird viel

Stille brauchen, bis wir auf einander horchen lernen, und noch länger, bis wir Worte finden, die uns zusammenführen können." (Bruder David Steindl Rast)


Freiheit fällt nicht vom Himmel - ein Film von Victoria Knobloch


Auf Empfehlung von unserer Heilpraktikerin Claudia Röseler haben wir uns den Film von Victoria Knobloch angeschaut. Und wir möchten ihn euch wärmstens ans Herz legen. Er ist ein kraftvoller Weckruf zum eigenständigen Denken, Spüren und sich selbst für wahr nehmen. Dieser Weckruf bleibt, solange wir Mensch werden. Es ist nicht so, dass wir mit der Geburt fertig sind, es ist ein lebenslanger Prozess, des Werdens, des immer wieder Ausrichtens, des Ent-Scheidens. Ich, Mareike, erinnere mich noch gut, wie ich als 8-jährige mit dem Schulliederbuch meiner Mutter auf den Knien auf meiner Bettkannte saß und die Internationale sang: "Wacht auf, Verdammte dieser Erde..." Ich fand das ein richtig schönes Lied und sang es zum Leidwesen meiner Mutter fortan bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit. Ich bin keine Sozialistin geworden, keine Vertreterin der Linken. Das "Wacht auf!" war für mich der entscheidende Ruf. Anscheinend sind noch immer viele Menschen zu bequem, sich ihren Schatten zu stellen, sich auf den Weg der Individuation zu begeben, Individuen zu werden, Menschen eben. Deswegen gibt es Krisen und in diesen Krisen gibt es immer Stimmen wie in diesem Film, die Mut machen, die erinnern und die uns helfen, ausgerichtet zu bleiben auf unser aller Ziel: Menschwerden. Die Künstlerin Victoria Knobloch hat für ihren Film sieben Männer interviewt, Vordenker und Pioniere aus unserem Kulturkreis. Der Film ist kostenlos auf Youtube verfügbar. Die Künstlerin bittet um eine Spende, wenn man sich den Film anschaut.

 


"Brief an meine Enkelin" von Sufi-Meister Llewellyn Vaughan-Lee


"März 2021 von Llewellyn Vaughan-Lee veröffentlicht im Dumbo Feather Magazin
Übersetzung des englischen Artikels: A Letter to My Granddaughter

 

Eine Betrachtung dieses Zeitpunkts und welches Erbe wir hinterlassen,
gesehen durch die Augen des Großvaters und spirituellen Lehrers Llewellyn Vaughan-Lee.

 

Was ist das für eine Welt, in die du gehst, und welche Landschaft wirst du deinen Kindern und Enkelkindern hinterlassen? Wird sie lebendig mit der Wahrheit der ERDE sein oder nur voll von falschen Versprechungen der Technologie und den Verzerrungen der Sozialen Medien? Welche Erzählungen werden dich leiten und welche Gemeinschaften dich unterstützen?

Statt um das Feuer sitzend uns Geschichten zu erzählen, zu lachen und Gemeinsamkeit zu fühlen oder über den Gartenzaun mit unseren Nachbarn zu schwatzen, leben wir vielmehr vom Körper getrennt in wabernden online-Communities und werden mit Bildern und Tweets vollgestopft, die nach unserer ständigen Aufmerksamkeit verlangen und mit denen die Internet-Unternehmen Geld machen. Die Sozialen Medien, die einst versprachen, uns auf neue Weise zusammen zu bringen, erzeugen stattdessen immer mehr Gespaltenheit, halten uns in einem Wirbel der Täuschungen, Lügen und Verschwörungstheorien gefangen und drängen uns noch weiter aus dem Gleichgewicht, indem sie die Leute in ein dunkles Labyrinth aus Misstrauen locken, gespeist von Computeralgorithmen und Clicks.

Wir scheinen in einem seltsamen Miasma aus Trolling und Cancel Culture, Clickbaits und Memes festzustecken. Die Sozialen Medien haben eine Welt der alternativen Fakten geschaffen, der Narrative, die offenbar aus einem toxischen Feld der Falschinformationen entstehen, geteilt werden wollen, retweeted, bis sie sich, wirklicher Substanz entbehrend, wieder in unserer dunklen kollektiven Imagination auflösen. Sie haben sogar ihre eigene Mythologie erschaffen und nennen sich selbst „Kraken“, eine vielarmige Gestalt aus der Nordischen Mythologie, die aus den Tiefen auftaucht und Schiffe verschlingt.

Ist das die Welt, die dir versprochen wurde? Als ich in deinem Alter war, 18, habe ich andere Geschichten geglaubt, deren Magie heller war und deren Täuschungen weniger Gefahren bargen. Ich nahm am ersten Glastonbury-Festival in England teil, nahe dem geheimnisvollen Tor, der für die alte Tradition der Druiden und für König Arthurs mystisches Avalon steht. Wir studierten die Ley-Linien, die Energiestruktur der ERDE, um die unsere Vorfahren wussten. Wir hatten das Gefühl, dass hier, gleich beim Tor, unsere Träume von der ERDE magnetisiert  und wahr werden würden. Wir waren naiv und beseelt, lehnten die materialistische Kultur unserer Eltern ab, glaubten, dass freie Liebe, Musik und Meditation die Welt verändern und wir mit Tanzen und Chanten Frieden bringen könnten. Das war eine andere Geschichte, der Mythos eines Neuen Zeitalters. Es gab kein Internet und keine Sozialen Medien, um diese Botschaft zu verbreiten, aber sie ging von einer Person zur anderen, von Lied zu Lied und feierte das einfache Mantra: „All you need is love“."

 

Hier könnt ihr den ganzen Artikel lesen.

 


Dokumentation über das Wirken von Mario Mantese - Meister M


Kurz vor Himmelfahrt haben wir diese Dokumentation über Mario Mantese und sein Wirken als Meister M entdeckt. Sie passt so gut zu der Energie in dieser Zeit. Auf der Website von Mario Mantese kann man sich über seinen Weg und sein Wirken informieren. Wir empfehlen auch sehr seine Bücher. Uns richten sie aus, sie geben uns Kraft und Ruhe, sind kraftvolle Er-Innerungen. Vielleicht berührt sein Wirken auch euch.

 


Corona natürlich behandeln - Covid-19 ganzheitlich verstehen, vorbeugen, heilen.  atVerlag


Auf der Newslichter-Seite haben wir einen guten Buchtipp entdeckt, den wir gerne weitergeben möchten. Außerdem den Hinweis auf ein Heilmittel der Traditionellen Chinesischen Medizin. Und ergänzend dazu unsere eigenen Erfahrungen mit Artemisia annua.

 

Doch zunächst zum Buch, über das der Verlag schreibt: "Die Corona-Pandemie ängstigt viele Menschen und führt zu schweren Einschränkungen im gesellschaftlichen Leben. Beständig wird wiederholt, dass nur eine Impfung das Problem Corona lösen kann. Politik, Medien und auch die Medizin - besonders die Virologen - sehen nur darin eine Heilungsmöglichkeit. Was aber, wenn es auch andere Möglichkeiten der Therapie gäbe? Die Autoren haben die Corona-Pandemie mit ihren Folgen medizinisch begleitet, haben die Kranken und auch die Toten, die das Virus gefordert hat, gesehen. Sie konnten erkennen und erleben, dass es Heilmittel gegen diese Erkrankung gibt, die aktuell nicht wahrgenommen werden. In diesem Buch stellen sie die wichtigsten Heilmittel aus dem Bereich der anthroposophischen und homöopathischen Medizin vor und machen es möglich, eigene Wege aus der Coronakrise zu finden."
Wir haben es bei Buch7 bestellt, einem Online Buchhandel, der sich auf beeindruckende Weise sozial engagiert, unter anderem derzeit auch, indem er einen Hilfsfonds für Corona-betroffene eingerichtet hat.

 

Was wir bereits seit einigen Wochen prophylaktisch (10 Tropfen pro Tag) einnehmen ist Artemisia annua Tinktur. Dazu gibt es noch keine ausreichenden Forschungen in Bezug auf Covid-19, allerdings soll es bei Malaria erstaunliche Wirkungen gezeigt haben. Es wirkt antiviral und antibakteriell. In Deutschland ist es jeodch bisher noch nicht für die innere Anwendung zugelassen! Wir experimentieren also auf eigene Gefahr und hatten bisher keine Grippe, keine Erkältung und sind auch sonst gut durch den Winter gekommen. ;) Bestellt haben wir es bei der netten Manufaktur Kasimir und Lieselotte. Fairerweise muss man sagen, dass wir auch anderes supplementieren wie Vitamin D3, Vitamin K, Vitamin B12, etc.

 

Zum Schluss der Hinweis auf Shufeng Jiedu. Hier schreibt die Autorin der Newslichter Bettina Sahling:
"Seit Anfang des Jahres lagert in meinem Kühlschrank nach Empfehlung von verschiedenen HeilerInnen meines Vertauens das TCM-Mittel Shufeng Jiedu. Dieses Mittel wirkt nicht vorbeugend, hat sich aber in Asien als hochwirksames Medikament zur Linderung des Verlaufes von Covid19 erwiesen. Es ist gegen alle viralen Infekte der oberen Atemwege wirksam. Hans Rausch, der mit seiner Firma in Neu-Ulm sitzt, hat das Arzneimittel in China kennen gelernt und es mit nach Europa gebracht. Hergestellt wird es außerhalb Chinas bisher nur in der Bahnhof-Apotheke in Kempten."
Wir fanden die Empfehlung überzeugend und haben es für den Notfall bestellt.

 

Wir wünschen euch gute Gesundheit, Vertrauen und Mut für die kommende Zeit.

 


Llewellyn Vaughan-Lee liest aus "Ein Handbuch für Überlebenskünstler"


Llewellyn Vaughan-Lee hat ein neues Buch geschrieben und liest daraus das letzte Kapitel. Der Film dauert ca. 6 Minuten und ist mit deutschen Untertitel versehen. Das ganze Buch gibt es kostenlos als pdf-Download auf der Website "Goldensufi" oder auch zu kaufen als Taschenbuch. Für uns ist es eine Hilfe in diesen Zeiten, die immer ver-rückter zu werden scheinen, sich auf das Wesentliche auszurichten.

 

 


Gerald Hüther spricht über Flow


Für den Film Awake2Paradise hat die Regisseurin Catharina Roland mit Gerald Hüther darüber gesprochen, wie wir heute lernen, was Kinder daran hindert, sich frei zu entfalten und wie dieses Dilemma überwunden werden kann. Das Video kann auf der Website von Gerald Hüther kostenlos angesehen werden. Wir empfehlen es von Herzen auch allen, die schon meinen, erwachsen zu sein. Schließlich sind wir diejenigen, die das alte System immer wieder neu manifestieren und am Leben erhalten. Wisst ihr noch, wie es sich anfühlt im Flow zu sein? Könnt ihr euch noch erinnern wie es ist, sich in eine Sache zu vertiefen die einem unter die Haut geht? Wurdet ihr auch wie Objekte behandelt? Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr einem anderen Menschen wirklich begegnet? Oder einem Tier, einem Ort, einer Pflanze, einem Wesen? Wie behandelt ihr euer Gegenüber? Und was glaubt ihr über die Liebe zu wissen? Der ungefähr 30-minütige Film bietet viele Anregungen zur Reflektion und zeigt auch den Ausweg aus dem Dilemma auf. Und vergesst nicht: "Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit." (schottisches Sprichwort)

 

Zum Video geht es HIER

 


Unsere Welt neu denken - Maja Göpel


Prof. Dr. Maja Göpel, geboren 1976, arbeitet als Politökonomin und Nachhaltigkeitswissenschaftlerin an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Die gefragte Rednerin ist Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), Mitglied des Club of Rome, des World Future Council, der Balaton Group und Fellow am Progressiven Zentrum. In Ihrem Buch "Unsere Welt neu denken" beschreibt sie eindrücklich und nachvollziehbar, welche Mechanismen derzeit am Werk sind, welche Grundannahmen als gesetzt gelten und wo wir etwas ändern, eben neu denken müssen, wenn wir Menschen weiter auf und mit der Erde leben möchten. Sie ist eine wichtige und positive Stimme im Chor derer, die sich für einen gesellschaftlichen Wandel stark machen. Wir empfehlen, ihr unbedingt zuzuhören, auch wenn es teilweise schmerzhaft ist. Wo Schmerz wahrgenommen wird, da ist Heilung möglich und Maja Göpel gibt Hinweise, wie eine Heilung aussehen kann.

 

Das Buch gibt es HIER.

 


Pantherzeit - vom Innenmass der Dinge - Marica Bodrožić


 

Der Panther

Im Jardin des Plantes, Paris

 

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe

so müd geworden, dass er nichts mehr hält.

Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe

und hinter tausend Stäben keine Welt.

 

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,

der sich im allerkleinsten Kreise dreht,

ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,

in der betäubt ein großer Wille steht.

 

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille

sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,

geht durch der Glieder angespannte Stille -

und hört im Herzen auf zu sein.

 

Rainer Maria Rilke, 6.11.1902, Paris

 

Zu Beginn der Corona Pandemie trägt die in Berlin lebende Autorin Marica Bodrožić jeden Abend auf ihrem Balkon das Gedicht "Der Panther" von Rainer Maria Rilke vor. Und sie hat ihre Betrachtungen, Erkenntnisse, Erfahrungen und Einsichten in dieser Zeit in dem sehr berührenden Essay "Pantherzeit - vom Innenmass der Dinge" zu Papier gebracht. Auszüge davon sind derzeit in der Reihe "Am Morgen vorgelesen" auf NDR Kultur zu hören. Das Buch erscheint Mitte Januar 2021.

 

HIER kann das Buch bestellt werden. Oder beim lokalen Buchhandel des Vertrauens.

 


Wie man einen Regenbogen pflanzt


 

Man braucht dazu Steine in den Farben des Regenbogens. Das können Halbedelsteine sein oder auch bemalte Steine. Dann sucht man sich einen Ort in seinem Garten oder einen Blumentopf auf seinem Balkon, sogar auf dem Fensterbrett ist es möglich. Es kann für jeden Stein ein eigenes Loch gegraben werden oder ein großes für alle. Dann legt man die Steine in die Erde und lädt  über die Regenbogenbrücke die Naturwesen in seinen Garten, auf seinen Balkon, in seine Blumentöpfe ein. Sehen können die meisten Menschen die Elfen, Zwerge und Feen zwar nicht, aber nur weil man etwas nicht sieht, heißt es nicht, dass es nicht existiert. Das gilt für Corona ebenso wie für die Liebe. ;)

Entscheidend ist wie bei jedem Ritual die Absicht, unser machtvollstes Instrument als Menschen. Wenn der Regenbogen mit einer klaren, liebevollen Intention gepflanzt wird, kann gar nichts schief gehen. Wenn man auch noch Freude empfindet dabei, ein Lied singt, Blumen auf die Stelle legt wo der Regenbogen gepflanzt wurde, ein Duftöl versprüht oder eine Räucherkerze abbrennen lässt, dann kann man sicher sein, dass alles in der Natur sich mitfreut. Und Freude ist der schönste Motor für Veränderungen.

Kinder lieben dieses Ritual besonders. Lasst euch von ihrer Kreativität und Begeisterungsfähigkeit anstecken. Wie die Schotten sagen: "It's never to late to have a happy childhood!"

 


Botschaft von White Eagle - Stamm der Hopi-Indianer - Oktober 2020


"Dieser Moment, den die Menschheit gerade erlebt, kann als Pforte oder Loch betrachtet werden. Die Entscheidung, ins Loch zu fallen oder durch die Pforte zu schreiten, liegt an Euch. Wenn Ihr das Problem bedauert und rund um die Uhr Nachrichten konsumiert, mit negativer Energie, dauernd nervös, mit Pessimismus, werdet Ihr in dieses Loch fallen. 

Aber wenn Ihr die Gelegenheit ergreift, Euch selbst zu betrachten, Leben und Tod zu überdenken, für Euch und andere Sorge tragt, dann werdet Ihr durch das Portal gehen. Sorgt für Euer Zuhause, sorgt für Eure Körper. Verbindet Euch mit Eurer spirituellen Heimat. Wenn Ihr Euch um Euch selbst kümmert, kümmert Ihr Euch gleichzeitig um alle anderen. 

Unterschätzt nicht die spirituelle Dimension dieser Krise. Nehmt die Perspektive eines Adlers ein, der von oben das Ganze sieht mit erweitertem Blick. Es liegt eine soziale Forderung in dieser Krise, aber genauso eine spirituelle. Beide gehen Hand in Hand. Ohne die soziale Dimension fallen wir in Fanatismus. Aber ohne die spirituelle Dimension fallen wir in Pessimismus und Sinnlosigkeit. Ihr seid vorbereitet, um durch diese Krise zu gehen. Nimm deinen Werkzeugkasten und verwende alle Werkzeuge, die Dir zur Verfügung stehen. Lerne Widerstand am Vorbild indianischer und afrikanischer Völker: Wir wurden und werden noch immer ausgerottet. Aber wir haben nie aufgehört zu singen, zu tanzen, ein Feuer zu entzünden und Freude zu haben. 

Fühle Dich nicht schuldig, Glück zu empfinden während dieser schwierigen Zeiten. Es hilft überhaupt nicht, traurig und energielos zu sein. 

Es hilft, wenn jetzt gute Dinge aus dem Universum kommen. Man widersteht aus Freude! Auch wenn der Sturm vorübergezogen ist, wird jeder einzelne von Euch sehr wichtig sein, um diese neue Welt wiederaufzubauen. Ihr müsst stark und positiv sein. Und dafür gibt es keinen anderen Weg, als eine schöne, freud- und lichtvolle Schwingung zu bewahren. Das hat nichts mit Entfremdung (Weltfremdheit) zu tun. Es ist eine Strategie des Widerstands. Im Schamanismus gibt es einen Ritus des Übergangs, genannt „die Suche nach Weitsicht“. Sie verbringen ein paar Tage allein im Wald, ohne Wasser, ohne Nahrung, ohne Schutz. Wenn sie durch die Pforte gehen, bekommen sie eine neue Sicht auf die Welt, weil sie sich ihrer Ängste, ihrer Schwierigkeiten gestellt haben. 

Das ist es, was nun von euch verlangt wird:
Erlaube dir, diese Zeit dafür zu nutzen, deine Rituale zum Suchen deiner Visionen auszuführen.
Welche Welt möchtest Du für Dich erschaffen?

 

Das ist alles, was du momentan tun kannst:

*Gelassenheit im Sturm. 

*Bleib ruhig, bete täglich.  

*Mach es dir zur Gewohnheit, das Heilige jeden Tag zu treffen. Gute Dinge entstehen daraus.
Was jetzt aus dir kommt, ist das Allerwichtigste.

 

*Und singe, tanze, zeige Widerstand durch Kunst, Freude, Vertrauen und Liebe."

 


"Amen" von Omkara & Gotama


Es gibt neue, wunderschöne Musik von Shri Mooji's Sangha aus Monte Sahaja. Omkara und Gotama haben  "The Mala of God" von Shri Moojibaba vertont. Damit wünschen wir euch einen schönen 3. Advent.

 

 

Die Musik und auch das Büchlein können direkt in Monte Sahaja betellt werden. Mit Glück klappt es noch rechtzeitig zum Weihnachtsfest. HIER geht es zur Musik und HIER zum Buch.

 


Uns wehrlos der Stille aussetzen - Brief von Bruder David Steindl-Rast


Liebe Brüder und Schwestern,

 

diese Pandemie ist eine einmalige Gelegenheit, anzuhalten, uns nach innen zu wenden und still zu sein – zu schweigen. Wenn wir berufen sind, den Kranken, den wirtschaftlich Gefährdeten oder den offiziellen Entscheidungsträgern beizustehen, kann unsere Antwort unverzüglich gefordert sein. Aber auch dann muss sie aus der Stille kommen. Nur was in der Stille wurzelt kann Frucht tragen.

 

Ich finde es bestürzend zu sehen, wie viele Menschen sich berufen fühlen, ihre eigenen Ideen und Ratschläge zu den medizinischen Anweisungen und behördlichen Anweisungen im Internet hinzuzufügen. Gut gemeint, aber wie schade, dass sie gleich etwas sagen müssen. Was für eine Verschwendung dieser einmaligen Gelegenheit, die Stille auf uns wirken zu lassen. Versuchen wir doch, uns wehrlos der Stille auszusetzen – jeden Tag etwas länger, bis sie uns unter die Haut geht und bis ins Herz.

 

Aus den Kommentaren in den öffentlichen Medien geht hervor, dass unsere Welt immer noch mittendurch gespalten ist, zwischen denen, die darauf hoffen, dass möglichst bald alles sein wird, wie es war, und denen, die dies für den schlimmstmöglichen Ausgang halten – unbegrenztes Wachstum auf einem begrenzten Planeten. Worte, die nicht aus der Stille kommen, können uns nur noch weiter trennen. Es wird viel Stille brauchen, bis wir auf einander horchen lernen, und noch länger, bis wir Worte finden, die uns zusammenführen können.

 

Beten wir, dass das Prophetenwort sich nicht an uns erfüllt: “Durch Stillesein und Vertrauen würdet ihr stark sein. Aber ihr habt nicht gewollt.” (Jesaja 30:15)

 

Mit aufrichtigem Dank an alle, die andren in diesen schweren Tagen tröstende Worte spenden – aus mitfühlendem Schweigen heraus – möchte ich Abba Pambo, einem unserer großen Lehrer mönchischen Schweigens, das letzte Wort überlassen:

 

Theophilus, der Erzbischof von Alexandria, kam eines Tages nach Sketis. Die versammelten Brüder baten Abba Pambo: “Sag etwas zum Erzbischof, das ihn erbauen kann.” Der alte Mann antwortete: “Wenn mein Schweigen ihm nicht hilft, wird es auch kein Wort von mir schaffen.”

 

Brief von Bruder David Steindl-Rast vom 3. April 2020

 

*Dieser Brief ist noch immer aktuell nach unserem Empfinden.*

*Wir wünschen allen eine stille Adventszeit 2020.*

 


Filmportrait David Steindl-Rast


Ein Filmtipp von uns für die stille Zeit. Der Film wird dem kontemplativen Leben von OSB David Steindl-Rast sehr gerecht - langsam erzählt, mit ruhiger Musik hinterlegt und ohne unnötige Kommentare.

 


 

Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch. 

Friedrich Hölderlin

Dieses Zitat hing im Sekretariat der
Existential-psychologischen Bildungs- und Begegnungsstätte Todtmoos-Rütte.


 

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