Der FriedensWinkel

PeaceCorner

...in der Alten Schmiede....Ort der Stille und der Bewusstwerdung...eine Oase an der Ostsee...


 Derzeit finden keine Gruppenangebote und Seminare im Haus statt.
Einzelbegleitung ist jedoch jederzeit möglich - telefonisch, per Zoom oder auch vor Ort.
Bei Interesse schreibt uns bitte eine Mail an friedenswinkel@posteo.de.

Auf dieser Seite teilen wir Informationen,
die unserem Empfinden nach zur Bewusstwerdung der Menschheit beitragen.


Frieden


 

Wir müssen auf unsere Seele hören,
wenn wir gesund werden wollen.
Letztlich sind wir hier,
weil es kein Entrinnen vor uns selbst gibt.
Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und im Herzen seiner Mitmenschen begegnet,
ist er auf der Flucht.

Solange er nicht zulässt,
dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben,
gibt es keine Geborgenheit.
Solange er sich fürchtet,
durchschaut zu werden,
kann er weder sich noch andere erkennen.
Er wird allein sein.
Alles ist mit allem verbunden.

 

Hildegard von Bingen 1098-1179

 

 


Die spirituelle Dimension von Impfungen


In diesem Interview erörtern Felix Idris Baritsch und Maria von Blumencron die spirituelle Dimension von Imfpungen generell. Felix Idris Baritsch hat in seiner Hamburger Praxis vielen Menschen über Jahre geholfen, Impfnebenwirkungen auszuleiten. Dadurch sind erstaunliche Heilungen geschehen. Aber auch der Geist hinter den Impfungen und die Geschichte der Entwicklung von Impfstoffen wird beleuchtet. Ein sehr einleuchtender Moment für mich, Mareike , war die Erkenntnis, das hinter einer Impfung die Überzeugung steht, dass der Körper zu schwach ist, um selbst mit dem Erreger fertig zu werden. Diese Verletzung des Urvertrauens in die Kräfte des eigenen Immunsystems konnte ich aus eigener Erfahrung deutlich nachempfinden. Für uns beide hier im FriedensWinkel war dieses eineinhalbstündige Gespräch unglaublich inspirierend, klärend und tief berührend. Wir hoffen, es hilft auch Dir weiter auf Deinem Weg in eine friedlichere, glücklichere und gesündere Zukunft.

 


Annette Kaiser  - drei "Perspektiven" zum Krieg in der Ukraine


Die spirituelle Lehrerin und Leiterin der Villa Unspunnen in der Schweiz Annette Kaiser spricht in diesem Video zu den möglichen Perspektiven, die wir als Menschen zu einem Konflikt einnehmen können. Hier in diesem Fall aus aktuellem Anlass zum Krieg in der Ukraine. Es ist wichtig, keine der Perspektiven als besser oder schlechter zu bewerten. Es sind unterschiedliche Wahrnehmungs- und Erfahrungsräume die allen Menschen mehr oder weniger bewusst sind. Für uns war dieses Video hilfreich, Klarheit in Bezug auf die aktuelle Situation zu finden. Vielleicht geht es euch ähnlich.

 

 

Und HIER geht es zur Villa Unspunnen

 


Astrologischer Blick auf das aktuelle Zeitgeschehen von Silke Schäfer


Vor einigen Jahren als ich mal wieder in Sorge um das Weltgeschehen war und mit meinem Yogalehrer darüber sprach, da sagte er zu mir: "You have to look from more up." Er meinte, ich sollte eine übergeordete, beobachtende Perspektive einnehmen. Gar nicht so leicht in einer Welt, die ständig von einem fordert, dass man Partei ergreift, eine Meinung hat, kämpft, Feindbilder entwickelt, Angst vor etwas hat, für eine Sache eintritt - eine beobachtende Neutralität wird einem da schnell mal als Lieblosigkeit vorgeworfen. Wobei ich dann immer frage, was die Menschen die mir das vorwerfen eigentlich unter Liebe verstehen.

Eine ganz praktische Möglichkeit die Dinge "von oben" zu betrachten bietet die Astrologie. Seit Jahrtausenden beobachten unsere Vorfahren die Sterne und ziehen daraus Rückschlüsse für energetische Entwicklungsmöglichkeiten. Sie haben dabei oft ganz erstaunliche Vorhersagen getroffen und Bauwerke, die unter Berücksichtigung astrologischer Gesetzmäßigkeiten geschaffen wurden haben noch heute eine magische Anziehungskraft. Und wenn wir uns nicht der Hybris hingeben zu glauben, der heutige Mensch sei die absolute Krone einer langen Entwicklung, sondern anerkennen, dass es auch vor uns schon Menschen gab, die Erstaunliches geleistet haben, dann sind wir in einer Haltung der Offenheit angekommen in der uns auch die Lehre der Astrologie erreichen kann.
Silke Schäfer ist seit Jahren anerkannte und überzeugte Astrologin und hat sich in diesem Video ganz konkret mit der aktuellen weltpolitischen Lage aus energetischer Sicht beschäftigt. Ganz wichtig: Die Astrologie wird niemanden retten und es wird auch keinen großen Sternenzauber geben, der uns aus dieser Lage herausführt. Aber das Wissen um die Energetik hinter den Dingen kann Menschen die dafür offen sind helfen, eine liebevoll beobachtende Perspektive einzunehmen, beide Seiten urteilsfrei zu sehen und den Frieden im Bewusstsein zu bewahren. Da wir alle miteinander verbunden sind - damit meine ich alle Menschen ausnahmslos, auch die "Bösen" - ist es sehr wichtig, dass es Menschen gibt, die den Frieden bewahren. Für alle, die sich danach sehnen und den inneren Ruf dazu wahrnehmen kann dieses schöne Video von Silke Schäfer eine gute Unterstützung sein. Uns hat es sehr berührt und wir teilen es hier gerne.

 

Friede sei mit Dir.

 


Botschaft von White Eagle - Stamm der Hopi-Indianer - Oktober 2020


Diesen Text hatten wir schon 2020 hier geteilt und ihn aus aktuellem Anlass nun noch einmal vorn angestellt.  Wir wünschen uns allen Mut und Vertrauen, Schritt für Schritt durch die Pforte zu schreiten...

 

"Dieser Moment, den die Menschheit gerade erlebt, kann als Pforte oder Loch betrachtet werden.
Die Entscheidung, ins Loch zu fallen oder durch die Pforte zu schreiten, liegt an Euch.
Wenn Ihr das Problem bedauert und rund um die Uhr Nachrichten konsumiert, mit negativer Energie, dauernd nervös, mit Pessimismus, werdet Ihr in dieses Loch fallen. 

Aber wenn Ihr die Gelegenheit ergreift, Euch selbst zu betrachten, Leben und Tod zu überdenken, für Euch und andere Sorge tragt, dann werdet Ihr durch das Portal gehen.
Sorgt für Euer Zuhause, sorgt für Eure Körper.

Verbindet Euch mit Eurer spirituellen Heimat.
Wenn Ihr Euch um Euch selbst kümmert, kümmert Ihr Euch gleichzeitig um alle anderen.
 

Unterschätzt nicht die spirituelle Dimension dieser Krise.
Nehmt die Perspektive eines Adlers ein, der von oben das Ganze sieht mit erweitertem Blick.
Es liegt eine soziale Forderung in dieser Krise, aber genauso eine spirituelle. Beide gehen Hand in Hand. Ohne die soziale Dimension fallen wir in Fanatismus.
Aber ohne die spirituelle Dimension fallen wir in Pessimismus und Sinnlosigkeit.
Ihr seid vorbereitet, um durch diese Krise zu gehen.
Nimm deinen Werkzeugkasten und verwende alle Werkzeuge, die Dir zur Verfügung stehen.
Lerne Widerstand am Vorbild indianischer und afrikanischer Völker:
Wir wurden und werden noch immer ausgerottet.
Aber wir haben nie aufgehört zu singen, zu tanzen, ein Feuer zu entzünden und Freude zu haben. 

Fühle Dich nicht schuldig, Glück zu empfinden während dieser schwierigen Zeiten.
Es hilft überhaupt nicht, traurig und energielos zu sein. 

Es hilft, wenn jetzt gute Dinge aus dem Universum kommen.
Man widersteht aus Freude!
Auch wenn der Sturm vorübergezogen ist, wird jeder einzelne von Euch sehr wichtig sein, um diese neue Welt wiederaufzubauen.
Ihr müsst stark und positiv sein.
Und dafür gibt es keinen anderen Weg, als eine schöne, freud- und lichtvolle Schwingung zu bewahren
. Das hat nichts mit Entfremdung (Weltfremdheit) zu tun. Es ist eine Strategie des Widerstands.
Im Schamanismus gibt es einen Ritus des Übergangs, genannt „die Suche nach Weitsicht“.
Sie verbringen ein paar Tage allein im Wald, ohne Wasser, ohne Nahrung, ohne Schutz.
Wenn sie durch die Pforte gehen, bekommen sie eine neue Sicht auf die Welt, weil sie sich ihrer Ängste, ihrer Schwierigkeiten gestellt haben. 

Das ist es, was nun von euch verlangt wird:
Erlaube dir, diese Zeit dafür zu nutzen, deine Rituale zum Suchen deiner Visionen auszuführen.
Welche Welt möchtest Du für Dich erschaffen?

 

Das ist alles, was du momentan tun kannst:

*Gelassenheit im Sturm. 

*Bleib ruhig, bete täglich.  

*Mach es dir zur Gewohnheit, das Heilige jeden Tag zu treffen. Gute Dinge entstehen daraus.
Was jetzt aus dir kommt, ist das Allerwichtigste.

 

*Und singe, tanze, zeige Widerstand durch Kunst, Freude, Vertrauen und Liebe."

 


Varda Hasselmann und Frank Schmollke: Die sieben Archetypen der Angst


Wir haben schon auf das Buch "Wege aus der Angst" von Gerald Hüther hingewiesen und auf das Buch "Junge Seelen - Alte Seelen" von Varda Hasselmann und Frank Schmollke. Die beiden haben noch viele weitere Bücher verfasst mit Botschaften von einer Seelenfamilie, die ihre irdische Inkarnationsreise bereits beendet haben, aber noch immer beratend und begleitend der Menschheit zur Verfügung stehen. Das setzt natürlich voraus, dass die Menschen offen sind, sich mit Botschaften aus diesem Bereich auseindander zu setzen. Diese Offenheit vorausgesetzt können wir das Buch über die Archetypen der Angst gerade in der aktuellen Situation sehr empfehlen. Denn auch aus der seelischen Perspektive ist Angst ein wichtiger Entwicklungsmotor, so wie es auch Gerald Hüther in seinem Fachgebiet herausgefunden hat. Angst bringt uns dazu, unglaubliche Dinge zu vollbringen. Ob diese Dinge gut sind oder schlecht wird aus Sicht der Seele nicht bewertet. Die Seelenebene ist wertfrei. So wie Rumi schon erfasst hatte: Beyond ideas of right and wrong doing there is a field. I meet you there. (Jenseits der Vorstellungen von richtig und falsch gibt es ein Feld. Dort treffe ich dich.)

Ich (Mareike) kenne niemanden, der in den letzten zwei Jahren nicht in seinen Urängsten getriggert wurde. Und es es ein großer, evolutiver Schritt, wenn es auch nur einem Menschen gelingt, sich nicht ohnmächtig von dieser Angst antreiben zu lassen, sondern sich umzudrehen, aus der Opferhaltung herauszutreten und diese Angst anzuschauen, sie zu hinterfragen, sie mit seinem Bewusstsein - das weit über den Verstand hinausgeht - zu durchdringen.
Das Buch, dass wir hier empfehlen kann eine Hilfestellung sein, seine eigenen Ängste zu erkunden. Wer seine Seelenmatrix nicht kennt, der kann beim Lesen darauf achten, was in ihm den größten Widerstand, das größte Entsetzen, die größte Abwehr auslöst - dann hat man höchstwahrscheinlich das Angstfeld gefunden, mit dem die eigene Seele sich in dieser Inkarnation ganz besonders auseinandersetzen möchte. Mut, Vertrauen und liebevolles Annehmen eurer Ängste wünschen wir euch.

 

HIER könnt ihr das Buch bei Buch 7 bestellen.
Oder natürlich die Buchhandlung eures Vertrauens vor Ort unsterstützen. ;)

 

HIER erfahrt ihr mehr über die Arbeit von Varda Hasselmann und Frank Schmollke.

 

 


Inspiration für 2022 aus dem FriedensWinkel


Ihr habt es sicher bemerkt, im Moment sind wir inspiriert von Gerald Hüther und immer wieder dankbar für seine besonnenen und klaren Kommentare im derzeitigen öffentlichen Diskurs. Sein neustes Buch "Lieblosigkeit macht krank" haben wir euch bereits ans Herz gelegt. Aber auch sein vorhergehendes Buch ist eine Inspirationsquelle und könnte gleichzeitig ein guter Neujahrsvorsatz sein: "Wege aus der Angst". Wollen wir es uns nicht zur Aufgabe machen, immer wieder neue Wege aus der Angst zu finden? Neu auch vielleicht dahingehend, dass wir nicht in alte, bereits erprobte Muster verfallen? Neu, weil wir aufhören könnten, unsere Angst auf andere zu projizieren, sondern sie zu uns zu nehmen, hindurchzugehen wie durch Geburtskanäle in immer neue Weiten? Man bekommt Übung darin mit der Zeit. Das wissen alle, die sich auf die Arbeit hier im FriedensWinkel - der früher Alte Schmiede hieß - wirklich eingelassen haben. Alte Schmiede ist auch deshalb passend, weil es da durch das Feuer geht. Etwas muss verbrennen, damit der Phönix aus der Asche aufstehen kann. Wir Menschen sind eine erstaunliche Spezies, wir haben ein unglaubliches Potential, das wir derzeit nicht annähernd nutzen, weil viele von uns zu sehr gefangen  sind in alten Ängsten. Manche so sehr, dass es ihnen nicht einmal bewusst ist. Deshalb möchten wir euch aus dem FriedensWinkel heraus ermuntern, immer neue Wege aus der Angst zu finden. Wege, die zu mehr Weite, mehr Liebe, mehr Verbundenheit führen und zurückzufinden zu unserer Neigung, die wir als Neugeborene alle mit auf den Weg bekommen haben: andere Menschen zu unterstützen. Wir senden allen viele kreative Funken aus der Alten Schmiede, dem FriedensWinkel an der Ostsee, damit ihr immer wieder neue Wege aus der Angst findet, Wege, die zu einem cocreativen und cooperativen Zusammenleben führen. Denn wie die moderne Hirnforschung herausgefunden hat: Unser Hirn ist ein Leben lang lernfähig. Es gestaltet sich bis zum Sterbebett täglich um. Die Frage ist, womit wir es füttern: Liebe und Vertrauen oder Angst und Verdrängung. Üben wir doch einmal, uns vertrauensvoll in die Verunsicherung fallen zu lassen. Oder wie der Advaita Lehrer Mooji sagte: Life is so much wiser and kinder than you can imagine. Trust an be still. (Das Leben ist so viel weiser und freundlicher als Du Dir vorstellen kannst. Vertraue und verweile in Stille.)

 

HIER könnt ihr das Buch "Wege aus der Angst" bei dem sozialen Buchhandel Buch7 bestellen.
Oder natürlich beim Buchhändler eueres Vertrauens vor Ort. ;)

 

Allen ein gesegnetes Jahr 2022!

 


Janin Devi: Hinter Deiner Angst


Jeder, der sich auf den Weg macht, seinen tiefen, inneren Frieden zu finden kennt die Konfrontation mit den unterschiedlichsten Ängsten. Dieses Lied von Janin Devi ermuntert uns, dennoch weiterzugehen und ganz sich selbst zu werden. Denn hinter der Angst wartet der Mensch, der Du wirklich bist und ein tiefer Frieden.

 


Aktuelles von Gerald Hüther


Hüther macht in diesen schwierigen Zeiten seinem Namen alle Ehre und tritt scheinbar unermüdlich als Hüter für unsere Würde und für eine liebevollere Welt auf. Und jetzt ist die Zeit, nicht nur zu nicken und zu sagen: "Ach, das hat er jetzt aber schön gesagt.", sondern auch zu handeln. Gerade in diesen Zeiten brauchen wir liebevoll beherzte Menschen, die sich ihre Würde nicht nehmen lassen. Und die Menschen, die hier in den FriedensWinkel kommen und kamen und ihn weiter tragen sind solche. Wir haben großes Vertrauen in die jedem Menschen immanente liebevolle Lebenskraft, die früher oder später aus jedem hervorscheinen wird. Und wenn Du gerade in dem Prozess bist, Dich dieser liebevollen Lebenskraft mehr und mehr zu öffnen - alle die hier im FriedensWinkel gearbeitet haben wissen, dass dies am Anfang durchaus unangenehm und schmerzhaft sein kann - dann tut es Dir vielleicht gut, Dich mit anderen Menschen zu vernetzen, die Ähnliches erleben. Oder Du hast schon ein paar Schritte hinter Dir und magst Deine Erfahrungen teilen?

Zu seinem neusten Buch "Lieblosigkeit macht krank" hat Gerald Hüther eine Plattform gegründet: Liebevoll.jetzt. Dort können Menschen sich vernetzen, die für mehr Liebe in unserer Gesellschaft einstehen wollen. Ihr müsst natürlich nicht Teil dieses Netzwerks werden, ihr könnt auch einfach so liebevoll sein.

Und erst vor Kurzem ist ein sehr schönes Gespräch zwischen Daniele Ganser und Gerald Hüther auf Youtube erschienen. "Machtstreben spaltet - Liebe verbindet" lautet der Titel des inspirierenden Gesprächs zwischen dem Historiker und dem Neurobiologen. Eine inspirierende Stunde, die sich lohnt.

 

 

Den Text auf den Daniele Ganser anspielt findet ihr nachstehend. ;)


An meine Mitschwimmer...


Schon vor vielen Jahren kam dieser Text zu uns und hängt seither als Erinnerung im Eingangsbereich vom FriedensWinkel. Im Moment scheint er aktueller den je und daher teilen wir ihn hier noch einmal und wünschen allen Lesenden VERTRAUEN in den Fluss. Das Leben meint es gut, viel besser als wir denken.

 

 An meine Mitschwimmer

 

Es gibt einen Fluss,

der jetzt sehr schnell fließt.

 

Er ist so mächtig und schnell, dass einige sehr viel Angst haben werden.

 Sie werden versuchen, sich am Ufer festzuhalten.

 Sie werden merken, dass sie auseinandergerissen werden

 und werden sehr leiden.

 

Wisset, dass der Fluss sein Ziel hat.

 

Die Ältesten sagen,

wir müssen das Ufer loslassen,

uns abstoßen in die Mitte des Flusses.

Behaltet eure Augen offen

und eure Köpfe über Wasser.

 

Und ich sage,

sieh' wer mit Dir da drinnen ist

und feiere!

 

Denn in dieser Zeit in der Geschichte

sollen wir nichts persönlich nehmen.

Am wenigsten uns selbst.

 

Denn in dem Moment, wo wir dies tun,

kommt unser spirituelles Wachstum und

unsere Reise zu einem Halt.

 

Die Zeit des einsamen Wolfes ist vorbei.

Sammelt Euch!

Verbannt das Wort Kampf aus

eurer Haltung und Eurem Vokabular.

 

Alles, was wir jetzt tun,

muss in einer heiligen Weise getan werden

und als ein Fest.

 

Wir sind die,

auf die wir gewartet haben.

 

***

 

Botschaft von den Hopi Ältesten, Neujahr 2000

Oraibi, Arizona – Hopination

 

 


Kennt ihr eigentlich Christian Felber und die Gemeinwohlökonomie?


Uns war der Name des Österreichers immer wieder begegnet und nun haben wir uns einmal näher mit seiner Arbeit beschäftigt. Ein durchaus kreativer kritischer Geist unserer Zeit der handfeste Ideen mitbringt, wie man es anders machen könnte. Uns haben seine Ideen und Gedanken gefallen, auch wenn wir bei dem hier empfohlenen TEDx -Talk gemerkt haben, dass einige Probanden überhaupt Mühe hatten, sich zu spüren, Schmerz zu sprüren, sich auf ihr Herz zu besinnen. Doch heißt es ja, der weiteste Weg auf der Welt ist der vom Kopf zum Herzen eines Menschen. Die ersten Schritte sind gemacht und wir sind gespannt, wohin die Idee der Gemeinwohlökonomie (GWÖ) sich weiterentwickelt.

 

HIER geht es zum erwähnten TEDx Vortrag.

HIER geht es zur Website der GWÖ.

 

Christian Felber hat übrigens in einem sehr differenziert geschriebenen Artikel dargelegt, warum er sich derzeit nicht gegen das Coronavirus impfen lässt. Sachlich und klar hat er 30 Gründe zusammengetragen. Wir sind weder Impfbefürworterinnen noch -gegnerinnen sondern eher Beobachterinnen der aktuellen Situation. Und wir sehen, dass derzeit auf beiden Seiten eine Radikalisierung stattfindet. Wobei der Druck auf "die Ungeimpften" von den politischen Führenden unseres Landes und den öffentlich-rechtlichen Medien eindeutig überwiegt. Unserer Wahrnehmung nach herrscht ein Ungleichgewicht und Schuldzuweisungen werden lauter. Viele Menschen sind von Angst ergriffen, fühlen sich ihr hilflos ausgeliefert und die Suche nach einem Schuldigen ist der natürliche erste Reflex. Wenn wir jedoch unsere Freiheit zurück erlangen wollen, dann müssen wir den Raum zwischen Reiz und Reaktion wieder vergrößern. Dieser Gedanke ist von dem Psychologen Viktor Frankl, der im 3. Reich das Konzentrationslager überlebt hat. Im Moment jedoch scheint die Angst so groß, dass ohne Nachzudenken, ohne Durchzuatmen, ohne Innehalten einfach reflexartig reagiert wird. Wie bereits geschrieben findet dieses Verhalten auf beiden Seiten statt. Aber da wir den Eindruck haben, dass die Beweggründe der Ungeimpften in den herkömmlichen Medien weniger Raum finden, haben wir uns entschlossen, hier auf Christian Felbers Artikel hinzuweisen.

 

HIER geht es zu seinem Artikel.

 


Interview: Niklaus Brantschen bei den Sternstunden im SRF


Auch auf Youtube wurden wir fündig, vor allem, wenn es um interessante Interviews geht. In der Reihe "Sternstunden" vom Schweizer Fernsehen gab es zum Beispiel ein sehr lebendiges Gespräch über die Frage "Warum sollten wir zur Ruhe kommen?" zwischen einer jungen Philosophin und einem Jesuiten und Zen-Meister. Neugierig geworden? Die Reihe "Sternstunden" macht im Übrigen ohnehin ihrem Namen alle Ehre...es lohnt sich auch der Blick in andere Folgen. Viel Freude dabei!

 


Buchempfehlung! Varda Hasselmann/ Frank Schmollke: Junge Seelen - Alte Seelen


Schon seit vielen Jahren begleiten uns die Bücher von Varda Hasselmann und Frank Schmollke. In ihrem jüngsten großen Werk beleuchten sie gemeinsam mit der Quelle die Inkarnationsreise der menschlichen Seele. Für uns gab es bei der Lektüre viele erhellende Momente und Einsichten. Es ist uns ein Schatz geworden, den wir immer wieder zur Hand nehmen können. Fragen wie zum Beispiel: "Wie können einige Menschen so grausam handeln? Warum haben manche Menschen so eine besondere Ausstrahlung? Warum ist menschliches Leben oft so leidvoll?" finden hier aus unserer Sicht eine schlüssige, sinnstiftende Antwort.

Hier die Beschreibung: "Die Seele inkarniert sich immer wieder neu, um den eigentlichen Sinn der menschlichen Existenz zu erfüllen: Wachstum und Entwicklung. Das bekannte Trancemedium Varda Hasselmann beschreibt gemeinsam mit Frank Schmolke die Inkarnationsreise des Menschen. Über fünf Seelenalter hinweg sind bestimmte Lernaufgaben in Bezug auf alle wichtigen Aspekte des Menschseins zu bewältigen, etwa Beziehungen, Gesundheit, Religiosität oder gesellschaftliche Position. Die Autoren begründen mit ihrem Werk eine neue Weltsicht, die hilft, sich selbst ebenso wie die Andersartigkeit des anderen tiefer zu verstehen, um zu Frieden und gegenseitigem Respekt zu gelangen."


Zu Bestellen ist das Buch zum Beispiel bei Buch7
oder auch beim Buchhändler des Vertrauens vor Ort.


Wenn die Zeit reif ist - Gedicht von Sabrina Gundert


Wenn die Zeit reif ist,
werden die alten Zellen sterben.

 

Wenn die Zeit reif ist,
wird das Unerhörliche immer lauter werden.

 

Wenn die Zeit reif ist,
werde ich wissen, was zu tun ist.
Werde ich einen Fuß vor den anderen auf die Erde setzen
und für das gehen, 
von dem ich im Herzen spüre,
dass es jetzt an der Zeit ist.

 

Zeit, um in die Welt gebracht zu werden.
Zeit, um verbunden mit mir ganz Ja zu diesem Nächsten, Neuen zu sagen.

 

Zeit, um in meiner Größe, meine Schönheit, Strahlkraft und meinem Stolz,
ganz hier auf der Erde anzukommen.

 

In meiner Unperfektheit,
in meiner Gänze, 
in allem, was zu mir gehört.

 

Dann wird etwas heil in mir, kommt etwas zur Ruhe,
das lange offen war.

 

Dann spüre ich wieder, wofür ich hier bin und wozu
ich meine heilige Zeit auf dieser Erde einsetzen will.

 

Ich bin.

 

Gefunden bei den Newslichtern. Mehr zu Sabrina Gundert und ihrer Arbeit HIER.

 


Freiheit fällt nicht vom Himmel - ein Film von Victoria Knobloch


Auf Empfehlung von unserer Heilpraktikerin Claudia Röseler haben wir uns den Film von Victoria Knobloch angeschaut. Und wir möchten ihn euch wärmstens ans Herz legen. Er ist ein kraftvoller Weckruf zum eigenständigen Denken, Spüren und sich selbst für wahr nehmen. Dieser Weckruf bleibt, solange wir Mensch werden. Es ist nicht so, dass wir mit der Geburt fertig sind, es ist ein lebenslanger Prozess, des Werdens, des immer wieder Ausrichtens, des Ent-Scheidens. Ich, Mareike, erinnere mich noch gut, wie ich als 8-jährige mit dem Schulliederbuch meiner Mutter auf den Knien auf meiner Bettkannte saß und die Internationale sang: "Wacht auf, Verdammte dieser Erde..." Ich fand das ein richtig schönes Lied und sang es zum Leidwesen meiner Mutter fortan bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit. Ich bin keine Sozialistin geworden, keine Vertreterin der Linken. Das "Wacht auf!" war für mich der entscheidende Ruf. Anscheinend sind noch immer viele Menschen zu bequem, sich ihren Schatten zu stellen, sich auf den Weg der Individuation zu begeben, Individuen zu werden, Menschen eben. Deswegen gibt es Krisen und in diesen Krisen gibt es immer Stimmen wie in diesem Film, die Mut machen, die erinnern und die uns helfen, ausgerichtet zu bleiben auf unser aller Ziel: Menschwerden. Die Künstlerin Victoria Knobloch hat für ihren Film sieben Männer interviewt, Vordenker und Pioniere aus unserem Kulturkreis. Der Film ist kostenlos auf Youtube verfügbar. Die Künstlerin bittet um eine Spende, wenn man sich den Film anschaut.

 


"Brief an meine Enkelin" von Sufi-Meister Llewellyn Vaughan-Lee


"März 2021 von Llewellyn Vaughan-Lee veröffentlicht im Dumbo Feather Magazin
Übersetzung des englischen Artikels: A Letter to My Granddaughter

 

Eine Betrachtung dieses Zeitpunkts und welches Erbe wir hinterlassen,
gesehen durch die Augen des Großvaters und spirituellen Lehrers Llewellyn Vaughan-Lee.

 

Was ist das für eine Welt, in die du gehst, und welche Landschaft wirst du deinen Kindern und Enkelkindern hinterlassen? Wird sie lebendig mit der Wahrheit der ERDE sein oder nur voll von falschen Versprechungen der Technologie und den Verzerrungen der Sozialen Medien? Welche Erzählungen werden dich leiten und welche Gemeinschaften dich unterstützen?

Statt um das Feuer sitzend uns Geschichten zu erzählen, zu lachen und Gemeinsamkeit zu fühlen oder über den Gartenzaun mit unseren Nachbarn zu schwatzen, leben wir vielmehr vom Körper getrennt in wabernden online-Communities und werden mit Bildern und Tweets vollgestopft, die nach unserer ständigen Aufmerksamkeit verlangen und mit denen die Internet-Unternehmen Geld machen. Die Sozialen Medien, die einst versprachen, uns auf neue Weise zusammen zu bringen, erzeugen stattdessen immer mehr Gespaltenheit, halten uns in einem Wirbel der Täuschungen, Lügen und Verschwörungstheorien gefangen und drängen uns noch weiter aus dem Gleichgewicht, indem sie die Leute in ein dunkles Labyrinth aus Misstrauen locken, gespeist von Computeralgorithmen und Clicks.

Wir scheinen in einem seltsamen Miasma aus Trolling und Cancel Culture, Clickbaits und Memes festzustecken. Die Sozialen Medien haben eine Welt der alternativen Fakten geschaffen, der Narrative, die offenbar aus einem toxischen Feld der Falschinformationen entstehen, geteilt werden wollen, retweeted, bis sie sich, wirklicher Substanz entbehrend, wieder in unserer dunklen kollektiven Imagination auflösen. Sie haben sogar ihre eigene Mythologie erschaffen und nennen sich selbst „Kraken“, eine vielarmige Gestalt aus der Nordischen Mythologie, die aus den Tiefen auftaucht und Schiffe verschlingt.

Ist das die Welt, die dir versprochen wurde? Als ich in deinem Alter war, 18, habe ich andere Geschichten geglaubt, deren Magie heller war und deren Täuschungen weniger Gefahren bargen. Ich nahm am ersten Glastonbury-Festival in England teil, nahe dem geheimnisvollen Tor, der für die alte Tradition der Druiden und für König Arthurs mystisches Avalon steht. Wir studierten die Ley-Linien, die Energiestruktur der ERDE, um die unsere Vorfahren wussten. Wir hatten das Gefühl, dass hier, gleich beim Tor, unsere Träume von der ERDE magnetisiert  und wahr werden würden. Wir waren naiv und beseelt, lehnten die materialistische Kultur unserer Eltern ab, glaubten, dass freie Liebe, Musik und Meditation die Welt verändern und wir mit Tanzen und Chanten Frieden bringen könnten. Das war eine andere Geschichte, der Mythos eines Neuen Zeitalters. Es gab kein Internet und keine Sozialen Medien, um diese Botschaft zu verbreiten, aber sie ging von einer Person zur anderen, von Lied zu Lied und feierte das einfache Mantra: „All you need is love“."

 

Hier könnt ihr den ganzen Artikel lesen.

 


Dokumentation über das Wirken von Mario Mantese - Meister M


Diese Dokumentation über Mario Mantese und sein Wirken als Meister M passt so gut zu der Energie in dieser Zeit. Auf der Website von Mario Mantese kann man sich über seinen Weg und sein Wirken informieren. Wir empfehlen auch sehr seine Bücher. Uns richten sie aus, sie geben uns Kraft und Ruhe, sind kraftvolle Er-Innerungen. Vielleicht berührt sein Wirken auch euch.

 


Corona natürlich behandeln - Covid-19 ganzheitlich verstehen, vorbeugen, heilen.  atVerlag


Auf der Newslichter-Seite haben wir einen guten Buchtipp entdeckt, den wir gerne weitergeben möchten. Außerdem den Hinweis auf ein Heilmittel der Traditionellen Chinesischen Medizin. Und ergänzend dazu unsere eigenen Erfahrungen mit Artemisia annua.

 

Doch zunächst zum Buch, über das der Verlag schreibt: "Die Corona-Pandemie ängstigt viele Menschen und führt zu schweren Einschränkungen im gesellschaftlichen Leben. Beständig wird wiederholt, dass nur eine Impfung das Problem Corona lösen kann. Politik, Medien und auch die Medizin - besonders die Virologen - sehen nur darin eine Heilungsmöglichkeit. Was aber, wenn es auch andere Möglichkeiten der Therapie gäbe? Die Autoren haben die Corona-Pandemie mit ihren Folgen medizinisch begleitet, haben die Kranken und auch die Toten, die das Virus gefordert hat, gesehen. Sie konnten erkennen und erleben, dass es Heilmittel gegen diese Erkrankung gibt, die aktuell nicht wahrgenommen werden. In diesem Buch stellen sie die wichtigsten Heilmittel aus dem Bereich der anthroposophischen und homöopathischen Medizin vor und machen es möglich, eigene Wege aus der Coronakrise zu finden."
Wir haben es bei Buch7 bestellt, einem Online Buchhandel, der sich auf beeindruckende Weise sozial engagiert, unter anderem derzeit auch, indem er einen Hilfsfonds für Corona-betroffene eingerichtet hat.

 

Was wir bereits seit einigen Wochen prophylaktisch (10 Tropfen pro Tag) einnehmen ist Artemisia annua Tinktur. Dazu gibt es noch keine ausreichenden Forschungen in Bezug auf Covid-19, allerdings soll es bei Malaria erstaunliche Wirkungen gezeigt haben. Es wirkt antiviral und antibakteriell. In Deutschland ist es jeodch bisher noch nicht für die innere Anwendung zugelassen! Wir experimentieren also auf eigene Gefahr und hatten bisher keine Grippe, keine Erkältung und sind auch sonst gut durch den Winter gekommen. ;) Bestellt haben wir es bei der netten Manufaktur Kasimir und Lieselotte. Fairerweise muss man sagen, dass wir auch anderes supplementieren wie Vitamin D3, Vitamin K, Vitamin B12, etc.

 

Zum Schluss der Hinweis auf Shufeng Jiedu. Hier schreibt die Autorin der Newslichter Bettina Sahling:
"Seit Anfang des Jahres lagert in meinem Kühlschrank nach Empfehlung von verschiedenen HeilerInnen meines Vertauens das TCM-Mittel Shufeng Jiedu. Dieses Mittel wirkt nicht vorbeugend, hat sich aber in Asien als hochwirksames Medikament zur Linderung des Verlaufes von Covid19 erwiesen. Es ist gegen alle viralen Infekte der oberen Atemwege wirksam. Hans Rausch, der mit seiner Firma in Neu-Ulm sitzt, hat das Arzneimittel in China kennen gelernt und es mit nach Europa gebracht. Hergestellt wird es außerhalb Chinas bisher nur in der Bahnhof-Apotheke in Kempten."
Wir fanden die Empfehlung überzeugend und haben es für den Notfall bestellt.

 

Wir wünschen euch gute Gesundheit, Vertrauen und Mut für die kommende Zeit.

 


Llewellyn Vaughan-Lee liest aus "Ein Handbuch für Überlebenskünstler"


Llewellyn Vaughan-Lee hat ein neues Buch geschrieben und liest daraus das letzte Kapitel. Der Film dauert ca. 6 Minuten und ist mit deutschen Untertitel versehen. Das ganze Buch gibt es kostenlos als pdf-Download auf der Website "Goldensufi" oder auch zu kaufen als Taschenbuch. Für uns ist es eine Hilfe in diesen Zeiten, die immer ver-rückter zu werden scheinen, sich auf das Wesentliche auszurichten.

 

 


Pantherzeit - vom Innenmass der Dinge - Marica Bodrožić


 

Der Panther

Im Jardin des Plantes, Paris

 

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe

so müd geworden, dass er nichts mehr hält.

Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe

und hinter tausend Stäben keine Welt.

 

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,

der sich im allerkleinsten Kreise dreht,

ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,

in der betäubt ein großer Wille steht.

 

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille

sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,

geht durch der Glieder angespannte Stille -

und hört im Herzen auf zu sein.

 

Rainer Maria Rilke, 6.11.1902, Paris

 

Zu Beginn der Corona Pandemie trägt die in Berlin lebende Autorin Marica Bodrožić jeden Abend auf ihrem Balkon das Gedicht "Der Panther" von Rainer Maria Rilke vor. Und sie hat ihre Betrachtungen, Erkenntnisse, Erfahrungen und Einsichten in dieser Zeit in dem sehr berührenden Essay "Pantherzeit - vom Innenmass der Dinge" zu Papier gebracht. Auszüge davon sind derzeit in der Reihe "Am Morgen vorgelesen" auf NDR Kultur zu hören. Das Buch erscheint Mitte Januar 2021.

 

HIER kann das Buch bestellt werden. Oder beim lokalen Buchhandel des Vertrauens.

 


Wie man einen Regenbogen pflanzt


 

Man braucht dazu Steine in den Farben des Regenbogens. Das können Halbedelsteine sein oder auch bemalte Steine. Dann sucht man sich einen Ort in seinem Garten oder einen Blumentopf auf seinem Balkon, sogar auf dem Fensterbrett ist es möglich. Es kann für jeden Stein ein eigenes Loch gegraben werden oder ein großes für alle. Dann legt man die Steine in die Erde und lädt  über die Regenbogenbrücke die Naturwesen in seinen Garten, auf seinen Balkon, in seine Blumentöpfe ein. Sehen können die meisten Menschen die Elfen, Zwerge und Feen zwar nicht, aber nur weil man etwas nicht sieht, heißt es nicht, dass es nicht existiert. Das gilt für Corona ebenso wie für die Liebe. ;)

Entscheidend ist wie bei jedem Ritual die Absicht, unser machtvollstes Instrument als Menschen. Wenn der Regenbogen mit einer klaren, liebevollen Intention gepflanzt wird, kann gar nichts schief gehen. Wenn man auch noch Freude empfindet dabei, ein Lied singt, Blumen auf die Stelle legt wo der Regenbogen gepflanzt wurde, ein Duftöl versprüht oder eine Räucherkerze abbrennen lässt, dann kann man sicher sein, dass alles in der Natur sich mitfreut. Und Freude ist der schönste Motor für Veränderungen.

Kinder lieben dieses Ritual besonders. Lasst euch von ihrer Kreativität und Begeisterungsfähigkeit anstecken. Wie die Schotten sagen: "It's never to late to have a happy childhood!"

 


"Amen" von Omkara & Gotama


Es gibt wunderschöne Musik von Shri Mooji's Sangha aus Monte Sahaja. Omkara und Gotama haben  "The Mala of God" von Shri Moojibaba vertont.

 

 

Die Musik und auch das Büchlein können direkt in Monte Sahaja betellt werden. Mit Glück klappt es noch rechtzeitig zum Weihnachtsfest. HIER geht es zur Musik und HIER zum Buch.

 


Uns wehrlos der Stille aussetzen - Brief von Bruder David Steindl-Rast


Liebe Brüder und Schwestern,

 

diese Pandemie ist eine einmalige Gelegenheit, anzuhalten, uns nach innen zu wenden und still zu sein – zu schweigen. Wenn wir berufen sind, den Kranken, den wirtschaftlich Gefährdeten oder den offiziellen Entscheidungsträgern beizustehen, kann unsere Antwort unverzüglich gefordert sein. Aber auch dann muss sie aus der Stille kommen. Nur was in der Stille wurzelt kann Frucht tragen.

 

Ich finde es bestürzend zu sehen, wie viele Menschen sich berufen fühlen, ihre eigenen Ideen und Ratschläge zu den medizinischen Anweisungen und behördlichen Anweisungen im Internet hinzuzufügen. Gut gemeint, aber wie schade, dass sie gleich etwas sagen müssen. Was für eine Verschwendung dieser einmaligen Gelegenheit, die Stille auf uns wirken zu lassen. Versuchen wir doch, uns wehrlos der Stille auszusetzen – jeden Tag etwas länger, bis sie uns unter die Haut geht und bis ins Herz.

 

Aus den Kommentaren in den öffentlichen Medien geht hervor, dass unsere Welt immer noch mittendurch gespalten ist, zwischen denen, die darauf hoffen, dass möglichst bald alles sein wird, wie es war, und denen, die dies für den schlimmstmöglichen Ausgang halten – unbegrenztes Wachstum auf einem begrenzten Planeten. Worte, die nicht aus der Stille kommen, können uns nur noch weiter trennen. Es wird viel Stille brauchen, bis wir auf einander horchen lernen, und noch länger, bis wir Worte finden, die uns zusammenführen können.

 

Beten wir, dass das Prophetenwort sich nicht an uns erfüllt: “Durch Stillesein und Vertrauen würdet ihr stark sein. Aber ihr habt nicht gewollt.” (Jesaja 30:15)

 

Mit aufrichtigem Dank an alle, die andren in diesen schweren Tagen tröstende Worte spenden – aus mitfühlendem Schweigen heraus – möchte ich Abba Pambo, einem unserer großen Lehrer mönchischen Schweigens, das letzte Wort überlassen:

 

Theophilus, der Erzbischof von Alexandria, kam eines Tages nach Sketis. Die versammelten Brüder baten Abba Pambo: “Sag etwas zum Erzbischof, das ihn erbauen kann.” Der alte Mann antwortete: “Wenn mein Schweigen ihm nicht hilft, wird es auch kein Wort von mir schaffen.”

 

Brief von Bruder David Steindl-Rast vom 3. April 2020

 

*Dieser Brief ist noch immer aktuell nach unserem Empfinden.*

*Wir wünschen allen eine stille Adventszeit 2020.*

 


Filmportrait David Steindl-Rast


Ein Filmtipp von uns für die stille Zeit. Der Film wird dem kontemplativen Leben von OSB David Steindl-Rast sehr gerecht - langsam erzählt, mit ruhiger Musik hinterlegt und ohne unnötige Kommentare.

 


 

Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch. 

Friedrich Hölderlin

Dieses Zitat hing im Sekretariat der
Existential-psychologischen Bildungs- und Begegnungsstätte Todtmoos-Rütte.


 

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